Großgrundbesitzerin KIRCHE

Vor ein paar Tagen las ich in einem kleinen recht nutzlosen Buch, das „Wissen für die Katz“ heißt und unnütze Fakten zu allerlei Themengebieten enthält, dass die Kirche in Deutschlang mit über 6.000.000qm, die größte Grundbesitzerin ist.

Meine ersten Gedanken dazu:

  • Was hatte Jesus an Besitz oder die ersten Jünger?
  • Was hat er über die gesagt, die viel besitzen?
  • Wie kann man diesen Fakt aus der Bibel ableiten, ohne Traditionen einzubringen?
  • Woher hat die Kirche all diesen Besitz?
  • Was denken wohl die normalen Heiden darüber?
  • Was unterscheidet die Kirche dann von einer Firma?

In letzter Zeit gehen bei solchen Überlegungen meine Gedanken immer mehr in die Richtung, dass ich an solch einem System keinen Anteil haben will. Ich meine auch zu erkennen, dass es so gar nicht der Wille Gottes gewesen ist so eine riesige Institution wie der Kirche zu schaffen. Egal ob katholisch, evangelisch, orthodox oder was es sonst noch so gibt. Ich halte das alles immer mehr für Menschenwerk….

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Never ending Weihnachtsfrust

So, bin ein wenig geladen, da ich/wir (Familie) uns gerade auf Weihnachten vorbereiten…. Das Fest – DAS Fest – …..

Heute war Einkaufsmarathon. Essen, Tannenbaum, Getränke und Geschenke. Dabei noch ein kurzer Ausflug auf den Weihnachtsmarkt inklusive Geisterbahnfahrt mit meinem Jüngsten. (Ok, das habe ich mit entschieden!!!)

Was muss ich denn entladen?

Hmmmm….. Da gibt es so einiges und alles dreht sich um das Gleiche. Was das ist, kriegt man beim Lesen raus oder liest es am Ende.

Als da wären folgende Fakten:

1.Was singt man, wenn Hertha gesiegt hat, bzw. von wem singt man? Oder wovon handeln Lieder, die New York besingen? Dumme Frage?

-OK, welches sind die TOP-Weihnachtslieder, die im Radio gespielt werden? Welche Personen, Situationen, Dinge werden darin besungen?

2.Was für Dinge, die an Weihnachten getan, gekauft, dekoriert etc werden finden sich in den biblischen Berichten wieder? Tipp: Einfach mal im Fernsehen, auf dem Weihnachtsmarkt, in Stadt und Land umsehen und dann mit dem biblischen Befund vergleichen.

Noch interessanter ist: Was passiert, wenn man Christen darauf anspricht?

3. Gehört evtl. auch zu 2. Selbst wenn man in die Gemeinden sieht und sich dort Weihnachtsaufführungen, Predigten etc dazu ansieht, stößt man immer wieder auf Traditionen, die nichts mit dem biblischen Gehalt zu tun haben.

4.Warum denken wir an weiße Weihnacht, wenn es doch in Israel vor 2000 Jahren sehr wahrscheilich eher warm war? Weshalb ist dieses kuschelige Bild um so viel wichtiger geworden als die PURE Freude über die Ankunft des CHRISTUS???

JA, es dreht sich bei mir möglichst oft um die Bibel und Jesus. Was denn sonst? Das reicht mir völlig aus. Und davon spricht auch dieses Buch, dass ich für das großartigste DING ansehe, dass Gott uns gegeben hat. Und selbstverständlich nicht weil es an sich Kraft hat, aber die Worte darin und die Geschichten, Anleitungen, Lieder, Erkenntnisse, Gebete die haben Kraft. Und dieses einzigartige Buch beschreibt sehr genau und nachvollziehbar die Geschichte Gottes mit den Menschen. Ich liebe es. Und ich bin Gott so dankbar dafür. Und deshalb mag ich es eben auch nicht, wenn das verdreht wird. Wenn das der normale Heide tut, dann ist das verständlich, da er es nicht besser weiß, wenn es aber der normale Christ tut und alle Bedenken zur Seite wischt, dann kann es sein, dass ich deshalb die Krise kriege und ….ja…… auch nicht nur in der Liebe bleibe. Dabei hoffe ich dann, dass es eher die heilige Wut ist, die Jesus hatte und nicht die des alten Menschen.

So, jetzt geht´s mir auch nicht besser…..

Gott im Fleisch

Als Kind habe ich gerne mit Lego gespielt oder mit meinem Freund Phantasiewelten entworfen. Ich habe gerne mit Spielzeugtraktoren im Sand Bauer gespielt oder mir beim Malen außerirdische Figuren ausgedacht.

Sie wurden aber nie lebendig. Sie waren statisch, ohne Bewegung, ohne Willen, ohne Beziehung.

Längeres Zitat aus der Bibel: „Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja das Wort war Gott. Von Anfang an war es bei Gott. Alles ist dadurch entstanden. Ohne das Wort entstand nichts von dem, was besteht. In ihm war Leben, und dieses Leben war Licht für die Menschen. Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.

Da trat ein Mensch auf. Er war von Gott gesandt und hieß Johannes. Er kam, um als Zeuge auf das Licht hinzuweisen. Alle sollten durch ihn daran glauben. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur darauf hinweisen.

Der, auf den er hinwies, war das wahre Licht, das in die Welt kommen und jeden Menschen erleuchten sollte. Er war in der Welt, die durch ihn entstand, doch die Menschen erkannten ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber sein eigenes Volk wollte nichts von ihm wissen.
Doch allen, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden. Sie wurden das nicht aufgrund natürlicher Abstammung, durch menschliches Wollen oder den Entschluss eines Mannes, sondern durch eine Geburt aus Gott.

Er, das Wort, wurde Mensch und wohnte unter uns. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit wie sie nur der Eine und Einzige vom Vater hat, erfüllt mit Gnade und Wahrheit.
Johannes trat als Zeuge für ihn auf. „Der ist es!“, rief er, „von ihm habe ich gesagt: ‚Nach mir kommt einer, der weit über mir steht, denn er war schon lange vor mir da.'“ Und aus seinem Überfluss haben wir alle empfangen, und zwar eine Gnade anstelle von Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, aber durch Jesus Christus kamen Gnade und Wahrheit in die Welt.
Niemand hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine und Einzige, der an der Seite des Vaters selbst Gott ist, hat ihn uns bekannt gemacht.“                               Johannesevangelium 1,1-18

Ich beziehe mich auf das Dickgedruckte.

Das Wort = Jesus Christus

Denk mal nach was du schon alles erschaffen hast. Als Kind, Teenager, Erwachsener (was immer das ist). Außer Eltern, die Kinder bekommen haben, ist all das ohne Leben gewesen. Es hat vielleicht das Leben dargestellt oder zum Leben führen sollen, aber es war nie lebendig. Eltern erschaffen im eigentlich Sinne auch nicht Leben, da sie sich, mit leichten Veränderungen „nur weiterkopieren“. Das Leben kommt nicht von ihnen.

Gott hingegen hat durch Jesus Christus diese Welt erschaffen und den Wesen Leben eingehaucht. Und Er hat gezeigt, dass Er zu diesen Wesen und auch zu ihrer Lebenswelt Bezug hat. 1.Mose 1 – 3 läßt sehr deutlich erkenne wie dieser Bezug von Seiner Seite aus war. Gut im eigentlichen Sinne!

Um den Unterschied nochmal klar zu machen: Also, du hast in deinem Leben nichts Lebendiges erschaffen. Selbst wenn du Tote im Glauben auferweckst, dann gibst du Leben von Gott weiter in ein Wesen, das Gott mit Leben versehen und zum Leben bestimmt hat.

Nun such dir etwas heraus was du erschaffen hast und stell dir vor, du könntest diesem Leben verleihen. Und eine Geschichte und dann gibst du dazu Willen, Gedanken etc. Nun ist es aber plötzlich so, dass das was du lebendig gemacht hast, so lebt, dass es sich selbst und anderen Lebenden nicht gut tut.  Da du aber nicht einfach schöpfermäßig eingreifen willst, um das Richtige zu erzwingen, begibst dich selbst in deine Schöpfung, wirst Teil der Begrenzungen, da der Schöpfung zu eigen ist immer geringer zu sein als der Schöpfer, um den Geschöpfen sozusagen von innen das Gute zu zeigen. Wie fühlt sich sowas an? Wie IST das so? Stelle dir mal WIRKLICH vor, dass du dich bewußt in diese Situation begibst? Würdest du sowas machen? Und nicht mal eben mit Rückbeamschein, sondern für Jahre, für ein ganzes Leben mit Ausblick auf einen Tod am Kreuz samt Folter.

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.                        Philipper 2,5-8
Ich finde es soooo krass was Gott da getan hat und ich verstehe es nicht in der ganzen Größe. Aber ich verstehe das Zeichen. ER LIEBT UNS!!! Warum sonst hätte Er soetwas tun sollen. Um uns zu beweisen, dass Er es kann?!?!?
Es weihnachtet…………….

A medium short intermission

Den Titel habe ich von Monty Python geklaut.

Ich muß hier mal eine kleine Zäsur machen, da mir etwas aufgefallen ist, was missverstanden werden könnte. Wobei ich diesen Blog als erstes für mich, also Gedankensammlung (hoffentlich auch als Erkenntnissammlung) nutze und ich es nicht darauf anlege gelesen zu werden. Aber falls das doch mal geschehen sollte, dann ist diese Eintrag als Erklärung zu verstehen.

Anfang 2018 habe ich bewußt die Gemeinde verlassen in die meine Familie und ich ca. 9 Jahre lang regelmäßig gegangen sind. Das war auch die erste Gemeinde die wir nach unserer zeitgleichen Bekehrung 2016. Zu vor waren wir zwei Jahre in einem Hauskreis.

Ich habe zudem bewußt entschieden in keine Gemeinde gehen zu wollen, da mir vieles…..hmmmm…..wie soll ich sagen……. komisch (im Sinne von seltsam), unauthentisch, menschlich etc vorkam. Ich fühlte mich nie zu Hause, so wie ich es in der Apostelgeschichte lese. Das liegt sicher auch an mir. Um aber herauszufinden was davon mein Teil ist und was von „der Gemeinde“ beigetragen wird, sah ich nur den Schritt raus, um zu sehen was dann geschieht. Natürlich hatte ich zuvor Gespräche, Gebete auch Seelsorge etc wahrgenommen. Aber es bliebt diese Wahrnehmung, dass die Ratschläge, die ich aus „der Gemeinde“ erhielt, ja meist nur die Realtität eben „der Gemeinde“ widerspiegelten.

Nun habe ich beim Schreiben und lesen meiner Einträge festgestellt, dass ich durchaus immer mal wieder in die Gemeindekritik abgleite. Und ich will da aufpassen, dass es nicht aus einem Geist der Verbitterung, Frustration etc geschieht und gleichtzeitig will ich auch nicht übervorsichtig (zimmperlich) sein mit dem was ich dazu denke und schreibe. Ich erlaube mir wahrzunehmen und zu denken und dadurch auf Denkschablonen aufmerksam zu werden und diese, wenn sie nicht der Wahrheit (JA! Ich gehe von EINER Wahrheit aus!!) entsprechen, abzulegen.

Das nur zur Erklärung für den Fall, dass dieses mal von jemand anderem außer mir gelesen werden sollte.

 

 

Der Unterschied

Ich empfinde (empfinden heißt: Es ist subjektiv, aber möglicherweise von Gott inspiriert) in der letzten Zeit immer mehr die Diskrepanz zwischen dem was Jesus mit seinen Jüngern gelebt hat und dem wie Gemeinde heute organisiert ist. Und genau dieser Punkt, dass es zum großen Teil eine Organisation mit Regeln, Plänen, Programmen, Zielen, Hierarchien etc. ist, macht es für mich durch die Distanz zum Einzelnen so unattraktiv. Z.B. wird oft aufgrund der Größe mit ähnlichen Situationen in den sich aber verschiedene Menschen befinden nach festgelegten oder (meist schlimmer, da nicht hinterfragbar) unausgesprochenen Regeln umgegangen. Es ist eine Konsensentschluss, der irgendwo in der Mitte liegt, aber oft dem Menschen nicht gerecht wird. Alle, bis auf die Regler, bleiben unerfüllt…… Versteht mich einer da draußen?

Hat Jesus nicht so gemacht und Paulus nach den Briefen zu urteilen auch nicht. D.h. nicht, dass es nichts Grundlegendes gibt, aber das Fundament muss IMMER Jesus sein und nicht Tradition oder Menschenwerk. Das fordert natürlich heraus, da Mensch gerne Systeme entwickelt, da es einfacher zu sein scheint. Und wenn man böse denkt, wenigen große Möglichkeiten gegenüber der Menge gibt. (Der letzte Satz soll nicht verallgemeindernd verstanden werden!!)

Jesus sagt zu Nikodemus: „Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht woher er kommt, noch wohin er fährt. Also ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.“

Mein Verständnis davon ist, dass die Menschen, die im Geist leben und Ihm folgen, nicht berechenbar sind. Systeme sind berechenbar, man kann vorhersehen was geschieht, man kann sie austricksen. Von außen oder auch von innen. Sie laden Geisteshaltungen der Manipulation geradezu ein sich darin zu entfalten. Matthäus 7,15. Was ist für Satan angreifbarer und verführbarer? Ein Mensch, der einem System folgt, dass feste Regeln hat (die Satan übrigens auch kennen kann, da sie von Menschen zwar von der Bibel abgeleitet wurden, aber trotzdem von Menschen stammen) oder einer der seine Aufträge und Handlungsweisen von Gott direkt erhält (Dieser Kanal ist dem Satan gegenüber ABSOLUT abhörsicher!!!)?

Ich persönlich strebe das zweite an und bewege mich zur Zeit langsam vortastend von der Theorie zur Praxis vor.

Mein derzeitiger Erfahrungswert ist, dass der Heilige Geist direkter zu mir spricht, allerdings die Menge an Informationen geringer ist. Ist sehe es unter dem Aspekt „Qualität statt Quantität“. Zumal ich ja von der Theorie zur Praxis will und aus diesem Grund die einzelnen Arbeitsschritte, wenn das Resultat meisterhaft werden soll, wirklich eingeübt werden müssen. Meisterhaft, da wir Jesus ählicher werden sollen und er, als er Rabuni genannt wurde, diesen Titel bestätigte.

Also: Auf zur Meisterschaft.

Zwei Seiten vom Pferd

Ein Gleichnis mit dem ich mich oft beschäftige und von immer wieder neuer Seite beleuchte ist das vom verlorenen Sohn. Ich habe mal einen besseren Titel gehört: Vom verlassenen Vater. Oder – gerade im Sinn – Vom sehnsüchtigen Vater.

Wers nicht kennt, hier die Kurzversion. (Original steht in Lukas 15)

Reicher Vater mit zwei Söhnen. Jüngerer Sohn verlangt vorzeitig sein Erbe, zieht in die Welt, verprasst alles, steht dann alleine da, muss seinen Unterhalt mit Schweine hüten verdienen und will vor Hunger sogar deren Fressen essen. In der Situation besinnt er sich – O-Ton: Er kam zu sich – denkt an seinen Vater und wie gut es die Diener dort haben, erkennt seine Fehler und macht sich auf dem Weg zurück. In Sichtweite des Hauses angekommen, läuft ihm der Vater entgegen und umarmt ihn und küsst ihn. Der Sohn gesteht seinen Fehler (Sünde!) ein, der Vater geht darauf gar nicht ein, läßt Ring, Sandalen und Mantel holen, ein Kalb schlachten und lädt zur Feier ein. Der ältere Sohn, die ganze Zeit über fleißig helfend, bekommt dies mit und wird wütend. Geht nicht auf die Feier, bis schließlich sein Vater diese verläßt, um mit ihm zu reden. Der ältere Sohn beschwert sich, dass nie solch eine Feier für ihn gegeben wurde und das nun auch noch für den Jüngeren, der das ganze Geld durchgebracht hat. Der Vater antwortet sinngemäß: Dein Bruder war verloren und nun ist er wiedergefunden und du warst doch die ganze Zeit bei mir und hattest alles. Wie der ältere Sohn reagiert bleibt offen.

Die Geschichte ging mir eben durch den Sinn und zwar im Zusammenhang mit Sünde.

Der jüngere sündig sehr offensichtlich. Verlangt vom lebenden Vater das Erbe, geht in die Welt nur für den Genuß und vergeudet alles was er bekommen hat.

Der ältere sündigt versteckter. Er klagt erst an, als er von der Gnade des Vaters hört. Er zeigt seinen Undank und ist zornig.

Beide Söhne haben das gleiche Problem, sie erkennen das Wesen des Vaters nicht. Dieser ist rein, ohne Sünde ohne Arg, wie es manchmal in der Bibel heißt. Er ist geduldig mit beiden Söhnen, er lädt sie beide zu sich ein, er zwingt ihnen nichts auf, aber hält alles für sie bereit. Er will nichts für sich, sondern gibt. Keine Klage kommt von ihm.

Wir sind die Söhne. Man könnte jetzt streiten welcher die größeren Sünden begeht und wer eher was verdient hat. Genau hier sehe ich einen Ansatzpunkt aus diesem Gleichnis zu lernen. Keiner von beiden hat etwas Gutes verdient. Man kann sich Gottes Gnade nicht verdienen. Geht nicht. Sonst wäre es keine Gnade. Nur annehmen geht.

Das grundlegende Problem der Söhne ist ihre sündige Natur, die sie nicht erkennen läßt wer ihr Vater ist. Sie können das nicht erkennen, weil sie blind dafür sind. Der Mensch kann Gott nicht erkennen oder ihm nahe sein, weil er eine sündige Natur hat. Das trennt.  Und das von Anfang an. Wir können nicht mit unseren verklebten Augen das helle Licht erkennen. Diese Natur  wird auch nicht anerzogen, sondern sie ist von der Geburt an da. Geerbt. Von Adam und Eva weitergereicht.

An den beiden Söhnen kann man auch sehen, dass es egal ist wie man diese Natur auslebt. Beide fallen vom Pferd. Meines Erachtens hat es der zweite schwerer, da er meint sich etwas vom Vater verdienen zu können und damit „im Recht“ zu sein. Besser zu sein als sein jüngerer Bruder.

Wir haben alle die Herrlichkeit verfehlt. Auf Grundlage der Sünde und durch die Umstände unseres Lebens, hat jeder von uns eine Art und Weise gewählt diese zu verfehlen. Wir können gar nicht anders……

Gott gab die zehn Gebote, um uns das klar zu machen. Denn wenn man die Regeln nicht kennt, weiß man auch nicht richtig und falsch zu erkennen, sondern ist verloren darin immer nur der eigene Maßstab sein zu können. Durch das Gesetz wurde klar erkennbar, dass der Mensch so wie er ist, nicht fähig ist, diese einzuhalten.

Nun kann man ja auch auf die Idee kommen, dass man all das doch halten kann, indem man sich z.B. den Umständen, der Welt soweit entzieht, dass die Herausforderungen minimiert werden. Kloster haben u.a. diesen Sinn.

Aber Jesus hat das Ganze dann verschärft indem er die Regeln ins Gedankenleben des Menschen übertragen hat. Wenn wir im Herzen…….

Also, wenn wir das alles gar nicht einhalten können, was bleibt uns dann? Sind wir für immer verloren? Können wir wirklich nicht anders?

Wir nicht, aber ER kann!

Dadurch, dass wir die Botschaft vom Kreuz annehmen und uns retten lassen. Retten lassen wohlgemerkt, denn Gott gibt die Gnade. Nur er ist dazu fähig. Er hat seinen Sohn gesandt, um unsere Übertretungen des Gesetzes auszulöschen. Er alleine ist würdig. Und es geht in der Geschichte als erstes um den sehnsüchtigen himmlischen Vater, der noch geduldig auf die Kinder wartet. Als zweites geht es dann um die Kindern, die den Auftrag haben, es weiterzusagen.

Und auch mit der Annahme der Gnade ist erst der Anfang getan, der er will dass wir seinem Sohn Jesus ähnlich und immer ähnlicher werden.

David sagt in Psalm 139
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine.
Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
Wir brauchen Gott unser ganzes Leben und nach unserer Errettung gehören wir nicht mehr uns selbst, sondern dem der das Lösegeld bezahlt hat.
Wir sind keine Verdiener, sondern Diener.

 

Das Ringen um das Wesentliche

Es gibt diese Reizthemen, hat es sicher zu allen Zeiten in verschiedenen Facetten gegeben, bei denen der biblische Befund mit den Moden der Zeit kollidiert.

Beispielsfrage: Wieso müssen Teenager schon Freund/Freundin im Sinne von „miteinander gehen“ haben?

Je nachdem wen man fragt, bekommt man ensprechende Antworten. Der eine nickt zustimmend mit dem Kopf, die andere wirft einem gleich „Gesetzlichkeit“ vor.

Ich bin an diesen oberflächlichen Reaktionen nicht interessiert, da sie oft genug einfach nur eine emotionale Reaktion sind, je nachdem ob man sich eingeschränkt oder bestätigt fühlt.

Meiner MEINUNG nach fehlt Teenagern nichts, wenn sie auf Freund oder Freundin verzichten. Ich denke auch nicht, dass da irgendwas geübt werden muss. Meiner MEINUNG nach.

Wirklich interessiert bin ich daran herauszufinden, was Gottes Wille ist und WARUM SEIN Wille so ist. Und das ist meist nicht mit einem kurzen Schlagabtausch á la Talkshow abgetan. Ich mag das Ringen mit anderen, bei dem es nicht um RECHT haben, sondern um WAHRHEIT finden geht.

Ja, es stimmt, ich bin ein Freund von großen Begriffen. WAHRHEIT ist dabei einer meiner Favoriten. Gleichzeitig möchte ich nicht nur damit herumluftschlössern, sondern die PS auf die Straße bringen. Die Erkenntnis in Handlungen umsetzen. Die WAHRHEIT in die WIRKLICHKEIT bringen. Bin ich zu verstehen?!?